Energietipp

Förderprogramm für private Hausbesitzer: 10.000 Häuserprogramm

 Im Programmteil HEIZUNGSTAUSCH-PLUS sind WEITERHIN FOLGENDE ANTRÄGE FÜR BESTANDSGEBÄUDE MÖGLICH: Förderung von Stromspeichern und Lüftungsanlagen und Förderung von Heizungstausch.

Die Antragsplattformen zum Programmteil "Heizungstausch-Plus" finden Sie hier

Antragsstopp im Programmteil EnergieSystemHaus für das Jahr 2017
Die Zahl der aktuell möglichen Förderfälle ist erreicht. Aus diesem Grund musste dieser Programmteil für 2017 geschlossen werden. Die auf der Antragsplattform bereits online gestellten und damit registrierten Anträge sind davon nicht betroffen. Neue Anträge können voraussichtlich ab Anfang 2018 wieder gestellt werden.

Weitere Infos erhalten Sie hier

Zuschüsse für Vor-Ort-Beratungen erhöht

Mehr Flexibilität für Energieberater und Haus-/Wohnungseigentümer

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Förderung von Vor-Ort-Beratungen mit der Richtlinie vom 29. Oktober 2014 stärker an die Bedürfnisse der Praxis angepasst.

Ab 1. März 2015 attraktivere Zuschüsse für Vor-Ort-Beratungen

Zuschuss in Höhe von 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten; maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten.

Zuschuss in Höhe von 100 Prozent der förderfähigen Beratungskosten für zusätzliche Erläuterung des Energieberatungsberichts in Wohnungseigentümerversammlung oder Beiratssitzung; maximal 500 Euro.

Der Kunde einer Vor-Ort-Beratung hat nach der neuen Richtlinie außerdem eine Wahlmöglichkeit mit Blick auf den Inhalt des Energieberatungsberichts:

Er kann wählen zwischen der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für

  • eine Sanierung des Wohngebäudes (zeitlich zusammenhängend) zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung) oder
  • eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan).

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MAP-Förderung ab April deutlich verbessert

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat am 11. März 2015 eine Novelle der Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm, MAP) vorgelegt. Das neue MAP gilt für Anträge, die ab dem 1. April 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingehen. Anträge, die bis zum 31. März 2015 beim BAFA eingehen, werden noch nach den aktuell geltenden Richtlinien vom 20. Juli 2012 entschieden.

Die Novelle bringt insbesondere folgende Neuerungen:

  • Deutlich erhöhte Fördersätze bei fast allen Fördersegmenten.
  • Die Antragsberechtigung wird auf alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, ausgeweitet.
  • Der Gebäudebestand wird neu definiert. Zum Gebäudebestand zählen Gebäude, in denen seit mindestens 2 Jahren ein anderes Heizungssystem installiert ist, das ersetzt oder unterstützt werden soll.
  • Die Frist für die Antragstellung im einstufigen Verfahren wird von 6 auf 9 Monate erweitert.
  • Solarkollektoranlagen zur reinen Warmwasserbereitung sind jetzt auch Gegenstand der Basisförderung.
  • Die Zusatzförderung (verschiedene Bonustatbestände sowie für Optimierungsmaßnahmen) wird auch im Rahmen der Innovationsförderung möglich.
  • Die 1000 m2-Höchstgrenze bei der solaren Prozesswärme wird aufgehoben.
  • Eine ertragsabhängige Förderung im Rahmen der solaren Innovationsförderung wird zum ersten Mal eingeführt.
  • Die Prozesswärme wird auch mit der Errichtung einer Biomasse-Anlage oder effizienten Wärmepumpe gefördert.
  • Eine Zusatzförderung wird gewährt, sofern mit der Errichtung der förderfähigen Anlage, eine Optimierungsmaßnahme durchgeführt wird.
  • Die Durchführung nachträglicher Optimierungsmaßnahmen bereits geförderter Anlagen ist auch förderfähig.
  • Es wird ein Lastmanagementbonus bei Wärmepumpen eingeführt.
  • Einmalig kann ein Qualitätscheck einer Wärmepumpe bezuschusst werden. Dies ist frühestens nach Ablauf eines Jahres nach Inbetriebnahme der geförderten Anlage möglich.
  • Der Bonus für die Zuführung der Wärme in ein Wärmenetz wird jetzt auch mit der Errichtung einer Biomasse-Anlage oder Wärmepumpe möglich.
  • Der Antrag für die Förderung von Maßnahmen zur Visualierung des Ertrages Erneuerbarer Energien muss jetzt vor Vorhabensbeginn beim BAFA gestellt werden und nicht wie bisher nach Realisierung der Maßnahme.

Die novellierten Förderrichtlinien treten am 1. April 2015 in Kraft.

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LED Fördermittel für 2015 und 2016

Das Bundesumweltministerium legt sein Förderprogramm für Kommunen 2015 und 2016 neu auf. Damit geht auch die Förderung für effiziente LED- Innen- und Hallenbeleuchtung in die nächste Runde.
Vom 1. Januar bis zum 31. März jweils im Jahr 2015 und 2016 können Sie den Zuschuss zu Ihren Investitionen in nachhaltige und klimaschonende LED-Lösungen beantragen.
Die wichtigsten Eckdaten:

  • Fortsetzung der Förderung für LED-Innenbeleuchtung und Hallenbeleuchtung
  • Förderung für komplette LED-Leuchten in Verbindung mit Steuer- und Regelungstechnik
  • Voraussetzung: CO2-Minderungspotenzial von mindestens 50%
  • Antragsfrist: 1. Januar bis 31. März 2015, 1. Januar bis 31. März 2016
  • Förderquote: bis zu 30%

Mehr Information:
- Information des Projektträgers Jülich zur Kommunalrichtlinie 2015
- Kommunalrichtlinie 2015/2016
- Merkblatt "Investive Maßnahmen"

 

 

 

Veröffentlichung der Kommunalrichtlinie 2015/2016

Die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Kommunalrichtlinie) des Bundesumweltministeriums (BMUB) ist am 15.9.2014 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Die Kommunalrichtlinie eröffnet den Kommunen Zugang zu einer Vielzahl von Instrumenten für den kommunalen Klimaschutz. Die neue Richtlinie wird zwei Jahre gültig sein und den Kommunen damit mehr Planungssicherheit und Vorbereitungszeit für ihre Anträge bieten. In der Zeit vom 1.1.2015 bis zum 31.3.2015 können damit wieder Anträge auf Förderung gestellt werden. Die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement, das Anschlussvorhaben zum Klimaschutzmanagement sowie die ausgewählte Maßnahme sind ganzjährig zu beantragen, ebenso wie die Energiesparmodelle in Schulen und Kitas.

 

Das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) bietet umfassende Beratung zur Kommunalrichtlinie. Den aktuellen Richtlinientext und weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier: www.klimaschutz.de/kommunen/kommunalrichtlinie.“

 

 

Zinssenkung in vielen KfW-Förderprogrammen

Seit 30. Januar 2014 gelten in folgenden Förderprodukten neue Zinskonditionen:

 

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

ERP-Gründerkredit – StartGeld (067)

ERP-Gründerkredit – Universell (068)

KfW-Unternehmerkredit – reine Fremdkapitalfinanzierung (037, 047)

ERP-Regionalförderprogramm (062)

 

Nachrangkapital für Gründer und Mittelstand

ERP-Kapital für Gründung (058)

 

Finanzierung von Umweltinvestitionen

BMU-Umweltinnovationsprogramm (230)

KfW-Umweltprogramm (240, 241)

KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)

KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 274, 281, 282)

KfW-Programm Erneuerbare Energien - Speicher (275)

 

Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Investitionen

Altersgerecht Umbauen (159)

Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)

KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134)

 

Finanzierung kommunaler Infrastrukturvorhaben – Bankdurchgeleitet

IKU – Barrierearme Stadt (234)

IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen (148)

IKU – Kommunale Energieversorgung (204)

 

Die Konditionenübersicht finden Sie hier.

"Kommunen sind zentrale Partner beim Klimaschutz und für die Energiewende"

so Bundesumweltminister Peter Altmaier. Deshalb können Städte und Gemeinden mit Beginn des Jahres 2014 wieder Zuschüsse für Klimaschutzprojekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative beantragen. Das Bundesumweltministerium hat die entsprechende Richtlinie novelliert und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit ist der Startschuss für die Kommunen gefallen: Sie können jetzt anfangen, die Anträge für das nächste Jahr vorzubereiten.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesumweltministeriums.

Neues Förderprogramm für dezentrale Batteriespeichersysteme

Erneuerbare Energien / Speicher

Am 1. Mai startet ein neues Förderprogramm des Bundesumweltministeriums (BMU) und der KfW Bankengruppe. Gefördert wird die Investition in Batteriespeichersysteme, welche zusammen mit Photovoltaikanlagen betrieben werden.

Die Förderung ist als KfW-Programm ausgestaltet und besteht aus einem zinsgünstigen Kredit und einem Tilgungszuschuss für die Investitionskosten in das Speichersystem. Für das Jahr 2013 stehen insgesamt Mittel in der Höhe von 25 Mio. Euro für die Förderung zur Verfügung. Der Tilgungszuschuss beträgt dabei maximal 30 % an den Investitionskosten für das Batteriespeichersystem. Es erfolgen keine Tilgungszuschüsse für die Investition in Photovoltaikanlagen. Der Kredit kann aber bei der KfW im Falle der Investition in ein kombiniertes Photovoltaikanlagen-Batteriespeichersystem für die Gesamtinvestition beantragt werden.

Die Investition in das Batteriespeichersystem ist grundsätzlich nur förderfähig, wenn die Photovoltaikanlage nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde und wenn die Photovoltaikanlage über eine installierte Leistung von maximal 30 Kilowattpeak verfügt. Das Programm fokussiert somit auf kleine und mittelgroße Anlagen, die insbesondere von Privatpersonen betrieben werden.

Die Förderung wird an anspruchsvolle technische Voraussetzungen geknüpft. Somit wird sichergestellt, dass nur Produkte hoher Qualität gefördert werden. Darüber hinaus müssen die geförderten Systeme auch einen Beitrag zur lokalen Netzentlastung liefern: Die Mittagsspitze der Photovoltaikanlage wird nicht ins Netz eingespeist, sondern im Speicher für die spätere Nutzung im Eigenheim zwischengespeichert.

Ein wesentliches Ziel des Programms ist es, die Investition in dezentrale Batteriespeichersysteme anzureizen und somit zur Kostensenkung und zur weiteren technologischen Entwicklung der Systeme beizutragen. Mit dem Start des Programms setzt das BMU eine Forderung des Bundestags und Bundesrats zur Förderung von dezentralen Speichern um.

Weitere Informationen zum KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher" (Programmnummer 275) und den Details der Förderung finden Sie unter www.kfw.de

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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