Energietipp

Solarstrom jedoch günstiger als Haushaltsstrom vom Energieversorger

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Aufgrund der politischen Rahmenbedingungen ist der Bau einer PV-Anlage grundsätzlich nur noch mit der Eigenstromerzeugung wirtschaftlich zu betreiben.  Anstelle der Einspeisevergütung von derzeit ca. 12 Cent. erspart sich der Anlagenbetreiber bei Eigenstromerzeugung, den Bezug von Strom durch den Energieversorger, mit ca. 30 Cent.

Aufgrund der allgemeinen Prognosen wird der Strompreis auch künftig jährlich um 2 - 3 % steigen. Langfristig können so die Stromkosten reduziert und stabil gehalten werden. PV-Anlagen zur Eigenstromversorgungen amortisieren sich grundsätzlich in weniger als 10 Jahren. Bei einer PV-Anlage zur Eigenstromversorgung ist auch einen Ost/West-Ausrichtung besonders interessant. Die Kosten für eine PV-Anlage liegen derzeit, abhängig von der Größe der Anlage, zwischen 1.200 € - 1.500 € pro kWp.
Bei der  derzeitigen Novellierung des EEG-Gesetzes werden auch weiterhin Anlagen bis 10 kWp nicht mit der EEG-Umlage belastet werden. Wer weiß wie lange noch. Daher wäre es doch erwägenswert, gerade im Hinblick auf künftige Nutzung der Elektromobilität und der möglichen Stromspeicherung eine Anlage für die Eigenstromversorgung zu errichten. Bei der nächsten EEG- Novellierung hätte man dann eine Bestandsanlage. Die nächste Novellierung kommt bestimmt und vermutlich schneller als man denkt.

Die Gemeinde Stegaurach hatte zum Thema „Solar/Photovoltaikanlagen – Nutzung und Speicherung in der Zukunft“ eine Abendveranstaltung organisiert, in der der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, Landesverband Franken e.V., Herr Michael VOGTMANN, über die rechtlichen und wirtschaftlichen Möglichkeiten für den Direktverbrauch von Solarstrom referierte.

Den sehr interessanten Vortrag „Photovoltaik-Direktverbrauch im Einfamilienhaus, Gewerbe, Kommune, MFH“ können Sie hier downloaden

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