Energietipp

Großes Interesse beim Symposium zur „Geothermie“

Bild: Matthias Hoch

Die lokale Energieerzeugung und alternative Energieversorgung aus erneuerbarer Energie gewinnt angesichts der Endlichkeit fossiler Energieträger und der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende immer mehr an Bedeutung. Die Energiewende setzt sich aus drei Bausteinen zusammen - der Stromwende, der Mobilität und der Wärmewende. In Zukunft gehen Experten von einem deutlichen Wachstum der Erdwärmenutzung aus. Die Geothermie wird im Zusammenspiel mit den anderen Erneuerbaren Energien ihren Beitrag zur Substitution in der Wärme- und Stromversorgung von den fossilen Energieträgern (Kohle, Öl und Gas) leisten. Sie stand im Mittelpunkt des Symposiums „Geothermie - Wärme aus der Erde“ der Klima- und Energieagentur Bamberg am vergangenen Donnerstag in der Steigerwaldhalle Burgberach.

In Deutschland wird rund die Hälfte der Endenergie als Prozess- und Raumwärme verbraucht, etwa ein Drittel als Kraftstoff und ein Fünftel als elektrischer Strom. Die größte Herausforderung bei der Umsetzung der Energiewende liegt im Wärmebereich. Die in diesem Bereich verbrauchten Energien betragen rund 50 % des gesamten Energieverbrauches. Die Geothermie kann hier insbesondere bei Neubauten und unter der Voraussetzung von Flächenheizungen ihren Beitrag leisten.

Nach der Begrüßung des Landrates Johann Kalb, nutzten 135 Interessierte die Möglichkeit, sich in der Steigerwaldhalle über das Thema Geothermie zu informieren und angeregt zu diskutieren. Fünf Vorträge zu den Themen „Erdwärme - die Energieversorgung von morgen?“, „Erdwärme, ein sinnvoller Beitrag zur Energiewende - Planung und Projektumsetzung“, „Heizen und Kühlen mit Oberflächennaher Erdwärme“, „Strom und Wärme aus der Tiefe - Von der Idee bis zur Umsetzung“, „Kalte Nahwärme mit Erdwärme in Biberach: Ein Projekt mit Modellcharakter“ standen auf der Tagesordnung, eine Diskussionsrunde und eine Fachausstellung rundeten das Symposium ab.


Die informativen Vorträge der Referenten über alles Wichtige zum Thema stehen hier zum Download zu Verfügung:

Bilder des Symposiums - Fotograf Matthias Hoch

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