Energietipp

Klimaschutzpreis 2020

Um das Engagement der Bevölkerung für den Klimaschutz zu unterstützen und zu stärken, wurde 2020 von der Klima- und Energieagentur Bamberg (KEA) erstmals ein Klimaschutzpreis für die Region ausgelobt.

Insgesamt wurden 10 Bewerber aus Stadt und Landkreis herausragende Leistungen zum Schutz der natürlichen Umwelt und des Klimaschutzes ausgezeichnet, darunter 3 Schulen, 5 Privatpersonen, 1 gemeinnützige Organisation und 1 Gewerbe.

Die Preisgelder betrugen für Privatpersonen und Unternehmen je 500 Euro, für Schulen und gemeinnützige Organisationen je 1.000 Euro.

 

 

Die Jury:

Foto: v.l.n.r.: Bürgermeister v. Schlüsselfeld Johannes Krapp, Landrat Johann Kalb, Oberbürgermeister Andreas Starke, Umweltreferent und Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur Jonas Glüsenkamp, Städträtin Ulrike Sänger
Schraudner, Stadtarchiv Bamberg

Über die eingegangenen Bewerbungen berät ein Fachbeirat. Dieser Fachbereit bestand 2020 aus Oberbürgermeister Andreas Stark, Landrat Johann Kalb, Bürgermeister von Schlüsselfeld Johannes Krapp und Stadträtin Ulrike Sänger. 

Nach gemeinsamer Beratung konnten diese ihre Empfehlung an den Klimarat der Klima- und Energieagentur Bamberg, der abschließend über die Preisvergabe entschieden hat.

04.08.2021

Klimaschutzpreis 2020 für engagierte Umweltschützer

1 Foto: 1. Reihe v.l.n.r.: Brigitte Grasser (Umweltbeauftragte der Grundschule Heiligenstadt), Kathinka Neff (Preisträgerin), Kerstin Scherbaum (Michael-Arneth-Schule Gundelsheim), Christine Then (Preisträgerin)
2. Reihe v.l.n.r.: Tobias Eckardt (Preisträger), Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, (Geschäftsführer der KEA Bamberg, Johann Neff (Preisträger), Thomas Haderlein (Preisträger), Landrat Johann Kalb, Lisa Schlicht (FBL Klimaschutz Landratsamt Bamberg)
3. Reihe v.l.n.r.: Tobias Martin, Claus Gehring (beides Preisträger)
(Quelle: Landratsamt Bamberg)

Klimaschutzpreisvergabe im Landkreis Bamberg

Die Entscheidung des regionalen Klimarats von Stadt und Landkreis Bamberg ist gefallen: Der Klimaschutzpreis 2020 geht im Landkreis Bamberg an zwei Schulen und fünf private Haushalte. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro für die Schulen bzw. 500 Euro für die privaten Haushalte verbunden.

„Alle eingereichten Projekte tragen zum Schutz der Umwelt und des Klimas bei und sind ein wichtiger Schritt Ressourcen einzusparen. Wir freuen uns über zahlreiche weitere Nachahmer“, betonten Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur Bamberg, bei der Urkundenübergabe an die Preisträger am vergangenen Freitag.

Die Michael-Arneth-Schule in Gundelsheim überzeugte die Jury mit dem wegweisenden Projekt „Laufbus oder ein Schulbus mit Füßen“. Dabei läuft eine Gruppe von Kindern in Begleitung eines Erwachsenen zusammen zur Schule bis die Gruppe sicher genug ist, um alleine zur Schule zu gelangen. Auf dem Schulweg gibt es eigene Haltestellen bzw. Treffpunkte und einen Streckenplan. Das schafft mehr Bewegung, erhöht die Verkehrssicherheit und schärft das Umweltbewusstsein der Kinder.

Für die Grundschule in Heiligenstadt ist Umweltschutz und -erziehung fester Bestandteil im Unterricht und Schulalltag. Im Herbst 2019 erhielt die Schule bereits zum 8. Mal die Auszeichnung zur „Umweltschule in Europa und Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Das Schulprojekt „Erhöhung der Biodiversität in der Schulumgebung“ fand großen Anklang bei den Preisrichtern der Klima- und Energieagentur, vor allem die Anpflanzung von neun Bäumen rund um den Heiligenstädter See. Bei den so genannten „Zukunftsbäumen“ handelt es sich um Bäume, die mit den veränderten klimatischen Bedingungen besser zurechtkommen als ein Großteil der bisherigen heimischen Baumarten.

Gleich fünf private Haushalte dürfen sich über das Preisgeld in Höhe von 500 Euro für ihr umweltbewusstes Handeln freuen. Claus Gehring lebt ohne eigenes Auto, Baptist und Thomas Haderlein installierten Photovoltaikanlagen für eine autarke Strombedarfsdeckung, Tobias Martin gewann mit seinem Projekt „Emissionsfreies Wohnen im Reiheneckhaus mit positiver Energiebilanz“, Kathinka und Johann Neff mit dem Projekt „Begrünungsmaßnahmen und Wegeneubau im Landkreis Bamberg“ und Christine und Matthias Then bauten ein energiesparendes Eigenheim.

01.06.2021

Klimaschutzpreis für „Solawi“ und „Mokka Makan“

Christian Lupow und Heike Kettner von „Solawi“ erhielten die Urkunden des Klimaschutzpreises von KEA-Geschäftsführer Jonas Glüsenkamp ebenso wie Sonia Al-Kass und Ina Kudlich von „Mokka Makan“ (v.l.n.r.).
Foto: Stadt Bamberg, Umweltreferat

Bilder: Umweltreferat, Stadt Bamberg
Heike Kettner und Christian Lupow (l.) von »Solawi« erhalten die Urkunde des Klimaschutzpreises von KEA-Geschäftsführer Jonas Glüsenkamp

Der regionale Klimarat von Stadt und Landkreis Bamberg hat unter anderem die „Solidarische Landwirtschaft Bamberg“ (Solawi) sowie das Café „Mokka Makan“ mit dem Klimaschutzpreis 2020 ausgezeichnet. Der Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur Bamberg, Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, gratulierte persönlich den Preisträgern und übergab die Urkunden. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro bzw. 500 Euro verbunden.

Die „Solawi Bamberg“ besteht seit 2018. Dabei tragen private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Auf einer Ackerfläche in der Südflur versorgen die beiden von der Solawi angestellten Gärtner rund 100 Bambergerinnen und Bamberger mit hochwertigem biologischen Gemüse. Darüber hinaus gibt es seit 2019 den Selbsterntegarten „Sega Süd“, in dem rund 100 Hobbygärtner eigenes Bio-Gemüse anbauen. „Es handelt sich hier um ein Vorzeigeprojekt bürgerlichen Engagements. Die Solawi fördert eine vielfältige und ökologische Landwirtschaft und eine heimatnahe Versorgung mit regionalen Produkten“, betonte Umweltreferent Glüsenkamp.

Das „Mokka Makan“ ist ein beliebtes Café im Vorderen Graben. Sonia Al-Kass und Ina Kudlich bieten hier hochwertigen ökologischen Kaffee und Gewürze an, die direkt bei den Erzeugern im indischen Bundesstaat Kerala zu fairen Preisen erworben werden. „Ausschließlich Kleinbauern betreiben umweltschonend traditionellen Anbau von Kaffee, Gewürzen, Früchten und Kräutern in biodiversen Mischkulturen ohne Verwendung von Pestiziden. Das Mokka Makan und seine Kunden unterstützen diese Anstrengungen zum Erhalt der einzigartigen Biodiversität“, führte Glüsenkamp aus.

Das Engagement von „Solawi“ und „Mokka Makan“, so der Umweltreferent, seien herausragende Beiträge zum Schutz der Umwelt und des Klimas und regten hoffentlich zur Nachahmung an.

 

 

31.05.2021

Klimaschutzpreis 2020 für das Eichendorff-Gymnasium Bamberg

Geschäftsführer Jonas Glüsenkamp übergibt die Urkunde an Isabel Bonora, Lehrerin und Ansgar Lennartz, Schulleiter des EG

Anerkennung für die Aktion „600 Bäume für den Klimaschutz"

Das Bamberger Eichendorff-Gymnasium hat in diesem Jahr nicht nur den Titel „Umweltschule in Europa/Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhalten, sondern kann sich auch über den Klimaschutzpreis 2020 freuen, den der regionale Klimarat von Stadt und Landkreis Bamberg verleiht. Der Geschäftsführer der Klima- und Energieagentur Bamberg, Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, überreichte die Urkunde den Preisträgern und gratulierte herzlich zu dem großen Erfolg. Der Klimaschutzpreis ist mit einem Preisgeld von 1.000 Euro dotiert.

Das Eichendorff-Gymnasium Bamberg pflanzte im Rahmen einer Aufforstungsaktion in einem privaten Waldstück bei Medlitz (Gemeinde Rattelsdorf) 600 Bäume für den Klimaschutz. Die durchgeführte Aktion „600 Bäume für den Klimaschutz" bot Jugendlichen und Schülerinnen die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Durch die unmittelbare Begegnung mit der Natur erfahren die Schülerinnen Selbstwirksamkeit. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Zukunft und engagieren sich für den Klimaschutz. Sie leisten mit der Baumpflanzaktion aktiv einen kleinen Beitrag zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Durch das eigene Handeln können Menschen wieder Wertschätzung für Bäume im Speziellen und Natur im Allgemeinen gewinnen und für umweltrelevante Themen sensibilisiert werden. Organisationen wie Plant-for-the-planet, die ebenfalls mit Baumpflanzungen tätig werden, verleihen der lokalen Aktion einen globalen Charakter.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Schülerinnen ihre Verpflichtung gegenüber Natur und Gesellschaft ernst nehmen, denn ihr Engagement bleibt wichtig und können somit den Klimaschutz Rückenwind geben!“ würdigte Geschäftsführer Jonas Glüsenkamp.