Energietipp

Klima Faktor Mensch

Ausstellung zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Sparkasse Bamberg

Die Klima- und Energieagentur Bamberg holt die Ausstellung „Klima Faktor Mensch“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) in die Sparkasse Bamberg. Vom 25. Mai bis zum 14 Juni 2016 wird hier besonders einprägsam über die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit informiert weiter

6. Energiemesse 2016


Am Sonntag, den 8. Mai 2016 veranstaltete die Klima- und Energieagentur Bamberg bei wunderbaren Temperaturen auf dem Gelände des Kreisbauhofes in Memmelsdorf ihre 6. Energiemesse.

Wir bedanken uns bei allen Ausstellern,  Sponsoren, Unterstützern und allen Helfern im Hintergrund, die zum Gelingen unserer Energiemesse beigetragen haben weiter

 

 

 

Symposium Geothermie "Wärme aus der Erde"

Bild: Matthias Hoch

 Die Klima- und Energieagentur Bamberg veranstaltete ein Symposium zum Thema "Geothermie" am

Donnerstag, 18.02.2016 von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr
in der Steigerwaldhalle, Bamberger Str. 40, 96138 Burgebrach


weitere Infos und Bilder hier...

Energienutzungsplan für Stadt und Landkreis

Foto von der Übergabe des Fördermittelbescheids (v. l. n. r.): Klimaschutzbeauftragter Robert Martin, Landrat Johann Kalb und Staatssekretär Franz Josef Pschierer (Quelle: Landratsamt Bamberg)

„Der Wärmebereich ist ein wichtiger Baustein der Energiewende“


Landrat Johann Kalb nahm den Förderbescheid des Bayerischen
Wirtschaftsministeriums für einen Energienutzungsplan entgegen.


Stadt und Landkreis Bamberg wollen im Rahmen der gemeinsamen Klimaallianz bis zum Jahr 2035 energieautark werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sollen künftig der Anteil erneuerbarer Energieträger erhöht und der sparsame und effiziente Umgang mit Energie gefördert werden. Im
Zuge dessen soll für das Gebiet der Klimaallianz Bamberg ein Energienutzungsplan erstellt werden.
Landrat Johann Kalb und der Klimaschutzbeauftragte des Landkreises Bamberg, Robert Martin, nahmen am Mittwoch, 18.11.2015 den Förderbescheid von Staatssekretär Josef Pschierer im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie entgegen. „Wir müssen insbesondere die Möglichkeiten der Energieeinsparung im Wärmebereich berücksichtigen. Sie zählen zu den wichtigsten Bausteinen der Energiewende, denn der Wärmebereich stellt einen Hauptbestanteil des gesamten Energieverbrauchs dar“, so Landrat Johann Kalb.
Der Klimarat von Stadt und Landkreis hatte mit Beschluss vom 15. Juni 2015 die Verwaltung der Klima- und Energieagentur Bamberg beauftragt, einen Energienutzungsplan für das Gebiet der Stadt und des Landkreises Bamberg unter dem Vorbehalt einer 70 %-igen Förderung erstellen zu lassen.
Der schwierig umzusetzende Anteil der erneuerbaren Energie liegt im Wärmebereich, der aufgrund nichtleitungsgebundener Energien wie Erdöl, Flüssiggas, Pellets, Hackschnitzel, etc. schwer zu erfassen ist.


In der Potenzialanalyse erneuerbarer Energien der Klimaallianz Bamberg wurde 2008 im Bereich der Wärme ein Anteil erneuerbarer Energien in Höhe von 17,29 % ermittelt. Aus den Ergebnissen des Wärmekatasters sollen künftig Handlungsfelder entwickelt werden, um den Anteil der erneuerbarer Energie im Wärmebereich erhöhen zu können.
Ziele des Energienutzungsplans sind:

  •  Kommunenscharfe Analyse des energetischen Ist-Zustandes in den einzelnen Verbrauchergruppen (Kommunale Liegenschaften; Private Haushalte, GHD/ Industrie)
  • Entwicklung eines Wärmekatasters mit straßenzugweiser Auflösung für alle Kommunen im Landkreis Bamberg und der Stadt Bamberg
  • Kommunenscharfe Ausarbeitung verbrauchergruppenspezifischer Energieeinsparung und Effizienzsteigerungspotenziale
  • Entwicklung eines lokal greifbaren und realistisch umsetzbaren Maßnahmenkataloges in enger Abstimmung und Rückkopplung mit den Akteuren vor Ort
  • Detaillierte Ausarbeitung einzelner Leuchtturmprojekte aus dem Maßnahmenkatalog

Die Erstellung eines Energienutzungsplanes für das Gebiet der Klimaallianz Bamberg (Stadt und Landkreis Bamberg) wird laut Zuwendungsbescheid des Bayerischen Wirtschaftsministeriums mit 70 %, d. h. mit 139.700 Euro gefördert. Die Ausarbeitung des Energienutzungsplanes wird voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen.


„Im Bereich des Stroms sind wir bereits gut aufgestellt: 55 % erzeugen wir aus erneuerbarer Energie und werden unser Ziel der bilanziellen Stromversorgung im Landkreis Bamberg erreichen“, freut sich Landrat Kalb, „jetzt gehen wir auch die Bereiche der Wärme und der Elektromobilität an.“ Der Energienutzungsplandient der Feststellung des Potenzials und der Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien im Wärmebereich. Übrigens: Jüngst gab der Umweltausschuss des Landkreises Bamberg den Startschuss zur flächendeckenden Ausstattung mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge.


Förderprogramm für private Hausbesitzer: 10.000 Häuserprogramm

 

Das 10.000-Häuser-Programm besteht aus den zwei Teilen "EnergieSystemHaus" und "Heizungstausch". Mit der Entscheidung für einen der beiden Programmteile können Eigentümer von selbstbewohnten Ein- und Zweifamilienhäusern (einschließlich Reihenhäusern) in Bayern den "EnergieBonusBayern“ erhalten. Der Bonus wird als Zuschuss in Höhe von 1.000 bis zu 18.000 Euro gewährt und ist mit den Programmen des Bundes (KfW, BAFA) grundsätzlich kombinierbar.

Den Zuschuss vom Freistaat („HeizanlagenBonus“) können Sie sich sichern, wenn Ihre Heizanlage folgende Anforderungen erfüllt:
•    Alter der Altanlage zwischen 25 und 30 Jahren,
•    Altanlage noch funktionstüchtig,
•    unterliegt nicht der gesetzlichen Austauschpflicht,
•    Ersatz durch Brennwertkessel (Öl oder Gas), einen
      Biomassekessel oder eine KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung),
•    Hydraulischer Abgleich des Heizsystems,
•    Einbau einer hocheffizienten Heizungsumwälzpumpe.

Weitere Infos erhalten Sie hier

Einen speziellen Flyer sowie eine Broschüre hierzu hat
das Bayerische Staatsministerium erstellt.

Hilfen für das Energiesparen

Foto: KEA Bamberg

Angebote der Klima- und Energieagentur Bamberg

Steigende Strompreise bringen immer mehr Menschen zum Grübeln. Welches Haushaltsgerät frisst am meisten Strom? Zu welcher Tageszeit ist der Stromverbrauch am größten? Ist eine Neuanschaffung sinnvoll? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert das Angebot der Klima- und Energieagentur Bamberg (KEA).

So können Bürgerinnen und Bürger bei der KEA „Plugwise Netzwerke“ ausleihen. Das System besteht aus neun Modulen, die zwischen Steckdose und Gerät geschaltet werden und den Stromverbrauch über einen USB-Stick an den eigenen Computer senden. Anhand des Plugwise-Programms wird der Verbrauch gemessen und erfasst. So können Stromfresser mit Hilfe von „Plugwise“ entlarvt und gegebenenfalls durch effizientere Geräte ersetzt werden.

Außerdem stellt die Klima- und Energieagentur Bamberg LED-Leuchtmittel-Koffer zum Testen bereit. Denn mit der voranschreitenden Entwicklung der LED-Technologie steht eine höchst energieeffiziente Beleuchtungstechnologie zur Verfügung, bei der es sich lohnt, sie auszuprobieren. Daher hat die Klima- und Energieagentur Bamberg mit Unterstützung des Media Marktes Bamberg-Hallstadt Testkoffer mit verschiedenen LED-Lampen zusammengestellt. Damit kann man sich davon überzeugen, dass LED mittlerweile eine gute Alternative zur Glühbirne und Energiesparlampe sind.

Die Koffer mit dem „Plugwise“-System und die Musterkoffer mit der LED Beleuchtung stehen bei der Klima- und Energieagentur zur Ausleihe bereit: Im Umweltamt der Stadt Bamberg, Michelsberg 10, tel. Reservierung unter 0951 87-1724 bzw. im Landratsamt Bamberg, Ludwigstraße 23, tel. Reservierung unter 0951/85-554.

Die jeweiligen Koffer (LED Musterkoffer oder Plugwise) können für zehn Tage ausgeliehen werden; dafür ist ein Pfand in Höhe von 30 € zu hinterlegen.

Text: Pressestelle Stadt Bamberg

mehr Infos hier

 

 

LED Fördermittel für 2015 und 2016


Fotos: KEA Bamberg

Das Bundesumweltministerium legt sein Förderprogramm für Kommunen 2015 und 2016 neu auf. Damit geht auch die Förderung für effiziente LED- Innen- und Hallenbeleuchtung in die nächste Runde.

Vom 1. Januar bis zum 31. März jweils im Jahr 2015 und 2016 können Sie den Zuschuss zu Ihren Investitionen in nachhaltige und klimaschonende LED-Lösungen beantragen.


Die wichtigsten Eckdaten:

  • Fortsetzung der Förderung für LED-Innenbeleuchtung und Hallenbeleuchtung
  • Förderung für komplette LED-Leuchten in Verbindung mit Steuer- und Regelungstechnik
  • Voraussetzung: CO2-Minderungspotenzial von mindestens 50%
  • Antragsfrist: 1. Januar bis 31. März 2015, 1. Januar bis 31. März 2016
  • Förderquote: bis zu 30%

Mehr Information:
 
- Information des Projektträgers Jülich zur Kommunalrichtlinie 2015
- Kommunalrichtlinie 2015/2016
- Merkblatt "Investive Maßnahmen"

 

 

 

Expertenliste für Bundes-Förderung jetzt verbindlich

Ab 1. Juni 2014 müssen Sachverständige für die KfW-Programme „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ in der Energieeffizienz-Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes eingetragen sein.

Für die Eintragung müssen die Experten bestimmte Qualifikationen aufweisen: So müssen sie ausstellungsberechtigt für Energieausweise nach § 21  EnEV sein und eine umfassende Weiterbildung zum Energieeffizienz-Experten absolviert haben. Alternativ zur Weiterbildung können Experten mit einem entsprechenden Hochschulabschluss auch über den Nachweis von Referenzen eingetragen werden. Die Kosten für den Experten betragen 150 Euro für die Ersteintragung und 100 Euro für den Jahresbeitrag.

Infos zum Eintrag als Energieeffizienz-Experte
https://www.energie-effizienz-experten.de/vorabinformationen/

Energieeffizienz-Experten finden
https://www.energie-effizienz-experten.de/expertensuche/

Aktuelles

Häufig gestellte Fragen zur EEG-Reform

www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Erneuerbare-Energien/eeg-reform,did=617412.html

 


Das deutsche Höchstspannungsnetz: Technologien und Rahmenbedingungen
Im Zuge der Energiewende muss das deutsche Stromübertragungsnetz deutlich ausgebaut werden. Damit zusammenhängende Fragen werden in der Öffentlichkeit heiß diskutiert:

Wie erfolgt die Planung neuer Trassen? Können Erdkabel anstelle von Freileitungen eingesetzt werden? Welche Vor- und Nachteile bietet die Gleichstromübertragung? Welche Auswirkungen auf die Umwelt ergeben sich?

Download

http://www.effiziente-energiesysteme.de/themen/stromnetze/technologieuebersicht.html

 

 

Die CDU/CSU und SPD stellen den Koalitionsvertrag vor

Bild: Markus Bormann - Fotolia.com

Das neue gleichrangige sog. energiepolitische Dreieck heißt: Klima- und Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit. Biomasse-Anlagen sollen künftig nur noch gefördert werden, wenn sie „überwiegend“ Abfall und Reststoffe verwerten. Winderzeuger an Land bekommen weniger Geld, der Referenzwert wurde von 60 % auf 75 - 80 % erhöht. Die Länderöffnungsklausel soll kommen. Die Betreiber von Offshore-Windparks bekommen die hohe Förderung von 19 Cent je Kilowattstunde aber auch dann noch, wenn ihre Anlage erst 2019 statt wie bisher vorgeschrieben spätestens 2017 ans Netz gehen. Alles zum Thema Energiewende aus dem neuen Koalitionsvertrag finden Sie hier: 

 

 

EnEV - Neuste Fassung

Stempel EnEV 2014
Bild: Mindwalker - Fotolia.com

Nun amtlich: Neue EnEV gilt ab 1. Mai 2014. Mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt am 21. November 2013 ist die EnEV-Novelle 2014 abgeschlossen. Sie tritt nun offiziell am 1. Mai 2014 in Kraft. Schon wenige Monate später wird es eine neue EnEV geben.

Nichtamtliche Lesefassung der EnEV 2014

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