Energietipp

Durch Energieeffizienz die Umwelt und den Geldbeutel schonen

Sprechtage Energie am 13. und 15. März 2018 

Am 13. und 15. März 2018 haben Unternehmen aus Stadt und Landkreis Bamberg wieder die Möglichkeit, Orientierungsberatungen zum Thema Energie in Anspruch zu nehmen.

Energieeffizienz schont nicht nur die Umwelt, sondern trägt auch zu erheblichen Kostenersparnissen bei. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich deshalb bewusst für Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit.

Um Unternehmen dabei zu unterstützen, bieten die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg nun bereits seit vier Jahren kostenfreie Energiesprechtage für Unternehmen aus allen Branchen an. Experten der Klima- und Energieagentur Bamberg, der HWK für Oberfranken sowie der IHK für Oberfranken Bayreuth stehen dabei als Kooperationspartner zur Verfügung.

In einem ersten Beratungsgespräch können sich Unternehmen dabei zu den Themen energetische Sanierung, Energieeffizienz, Energiemanagement, Energieeinsparung oder Kraft-Wärme-Kopplung informieren. Die Experten stellen darüber hinaus mögliche Förderprogramme vor, mit denen Maßnahmen im Unternehmen umgesetzt werden können.

Dabei ist zu beachten, dass sich die Beratungen am Dienstag, 13. März speziell an IHK-zugehörige Betriebe und am Donnerstag, 15. März speziell an Handwerksbetriebe richten.

Da es sich bei den Terminen um Einzelgespräche vor Ort im Unternehmen handelt, ist eine Anmeldung bis spätestens 09. März 2018 erforderlich.

Anmeldung und weitere Information: Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg, Marion Wagner, Tel.: (0951) 87-1313 oder E-Mail: wifoe(at)stadt.bamberg.de

Quelle: Pressemitteilung Stadt Bamberg vom 13.02.2018



Förderung von Unternehmensberatungen novelliert

Zum Jahresbeginn hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) neue Richtlinien zur Förderung von Unternehmensberatungen verabschiedet. Mit dem neuen Programm werden die bisher vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umgesetzte „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatungen“ und die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) betreuten Programme „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ in einer Fördermaßnahme gebündelt. Das neue Programm wird künftig ausschließlich durch das BAFA umgesetzt.

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Förderung unternehmerischen Know-hows (Unternehmensberatungen ab 2016)

Neue Beratungsrichtlinien ab 2016

Mit Beginn des Jahres wird die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen – zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen – neu ausgerichtet.

Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows" fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung", „Gründercoaching Deutschland", „Turn-Around-Beratung" und „Runder Tisch" zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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Energieberatungen im Mittelstand

Das 2015 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfolgreich angelaufene Förderprogramm für Energieberatungen im Mittelstand wird bis Ende des Jahres 2019 fortgeführt.
Grundlage ist die am 17. Dezember 2015 im Bundesanzeiger veröffentlichte Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die Förderung von Energieberatungen im Mittelstand, welche für Anträge ab dem 1. Januar 2016 gilt (Link zur BAnz-Veröffentlichung).


Mit der Fortführung des Förderprogramms soll die Zahl der durchgeführten Energieberatun-gen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) weiter gesteigert werden und damit vorhandene Energieeinsparpotenziale gehoben werden. Um die Umsetzungsquote identifizierter Energieeffizienzmaßnahmen zu erhöhen, wird auch eine Begleitung der Umsetzung von Maßnahmen durch den Energieberater gefördert.


Für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 Euro wurde der Zuschuss von 800 Euro auf bis zu 1.200 Euro erhöht. Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 Euro erhalten weiterhin eine maximale Förderhöchstsumme von 8.000 Euro. Dies gilt einschließlich einer eventuell in Anspruch genommenen Umsetzungsberatung. Der Fördersatz von 80 % der förderfähigen Beratungskosten wurde in beiden Bereichen erhalten.
Weiter Infos erhalten Sie unter
www.bafa.de/bafa/de/energie/energieberatung_mittelstand/index.html

„Energieeffizienz in der Brauereibranche – Anwendung und Optimierung der Effizienzmethodik an Brauereien in Stadt- und Landkreis Bamberg"

Bild: Thomas Stallkamp / pixelio.de
Bild: Thomas Stallkamp / pixelio.de

So wird der Titel der Abschlussarbeit von Herrn Schmitt lauten. Denn Oberfranken besitzt mit 201 Brauereien die größte Brauereidichte der Welt. Die Energieeffizienz in dieser Branche, die vor allem einen hohen Bedarf an thermischer Energie, also Wärme, hat, ist sowohl ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Brauereien als auch für die Energiewende in der Region. 

Die Klima- und Energieagentur Bamberg hat deshalb beschlossen, dieses Thema aufzugreifen. Sie wird in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT, Institutsteil Sulzbach-Rosenberg, Herrn Schmitt dabei begleiten, wie er sich der Thematik in seiner Abschlussarbeit widmet. 

Nach seiner Recherche zur aktuellen energetischen Situation in der Brauereibranche und der Bestandsaufnahme in drei ausgewählten Brauereinen in Stadt und Landkreis Bamberg, wird sich Herr Schmitt in enger Abstimmung mit der Klima- und Energieagentur Bamberg mit der Anwendung der bestehenden Energieeffizienzmethodik von Fraunhofer UMSICHT auf diese drei Betriebe beschäftigen. Im Rahmen der Arbeit wird die Methodik im Hinblick auf die Besonderheiten von Brauerein angepasst. Ein Ergebnis ist die Ableitung von allgemeinen gültigen Ansätzen zum effizienten Energieeinsatz für die Branche. 

Ziel des Projektes ist es, die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit von Brauereibetrieben zu steigern, indem der Energieverbrauch reduziert wird, aber auch die in der Region vorhandene Vielfalt zu erhalten.