Energietipp

Akzeptanz für die Energiewende – Heute noch ein Thema?

Foto: Stadtarchiv Bamberg
Foto: Stadtarchiv Bamberg

Knapp 50 Interessierte aus unterschiedlichen Fachrichtungen waren am 23.10.2017 der Einladung von C.A.R.M.E.N. e.V., der Klima- und Energieagentur Bamberg und der Regierung von Oberfranken gefolgt und ins IGZ Bamberg gekommen, um sich der zentralen Frage zu stellen:

 

Ist die Akzeptanz für die Energiewende heute noch ein Thema oder ist sie längst gegeben?

 

Welche Antworten dazu gegeben wurden, können Sie in der beigefügten Pressemitteilung von C.A.R.M.E.N. e.V., dem Centrale Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk, entnehmen.

KWK - Auftaktveranstaltung zur "Tour der Bürgermeister"

Bilder: alle Matthias Hoch

Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) bieten optimale Lösungen für Kommunen bei der Verringerung von CO2-Emissionen.
Der Rat der Europäischen Metropolregion Nürnberg hat mit dem Klimapakt 2012 ein ehrgeiziges klimapolitisches Ziel beschlossen: die Verringerung der CO2-Emissionen um 80 % bis zum Jahr 2050. Bei der Umsetzung dieses Klimaziels in den Kommunen wird das Forum „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ unterstützend tätig. Und so ist die Idee einer „Tour der Bürgermeister“ entstanden, um Vorort unterschiedliche Möglichkeiten zur Erreichung des ambitionierten Klimaziels zu erörtern. Im April fand dazu eine Auftaktveranstaltung bei den Stadtwerken Bamberg mit dem Hausherren Dr. Michael Fiedeldey, Oberbürgermeister Andreas Starke, Landrat Johann Kalb sowie Bürgermeistern aus der Region statt.
Jede Kommune hat, wenn auch unterschiedliche, Möglichkeiten einen eigenen Beitrag zu Verringerung der  CO2-Emissionen zu leisten. Ein sinnvoller Beitrag auf der Basis heute bereits erprobter Technologien ist beispielweise die Nutzung von Kraft-Wärme(Kälte)-Kopplung bei der Versorgung von Liegenschaften mit elektrischer Energie und Wärme oder Kälte. Die sogenannten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK(K)-Anlagen) sind eine technologische Lösung, die besonders auf Kommunen zugeschnitten ist, da diese mit vielen Liegenschaften ein entsprechendes Potenzial dafür haben.
Der Initiativkreis Kraft-Wärme(Kälte)-Kopplung fasst seit 2013 dauerhaft die metropolitanen Kompetenzen zur KW(K)K zusammen, macht sie nach außen hin sichtbar, beteiligt sich an der politischen Diskussion und fördert so den Einsatz dieser sinnvollen Technologie in der Metropolregion Nürnberg als Beitrag zur Umsetzung der Energie- und Wärmewende.
Der KWK(K)-Initiativkreis stellte bei der „Tour der Bürgermeister“ technisch und auch wirtschaftlich erfolgreich laufende KWK(K)-Anlagen, die in verschiedenen Kommunen der Metropolregion betrieben werden, vor.  Das Interesse der kommunen wurde auch dadurch gefördert, dass zur Zeit die Klimaallianz Bamberg den Energienutzungsplan mit dem Schwerpunkt Wärmewende erstellen lässt und hier zahlreiche Kommunal Projekte zur Errichtung von KWK(K)-Anlagen identifiziert werden.
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung in Bamberg sollen auch in anderen Städten und Landkreisen der Europäischen Metropolregion Nürnberg die Möglichkeiten von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) vorgestellt werden.

Die informativen Vorträge der Referenten über alles Wichtige zum Thema stehen hier zum Download zu Verfügung:

Staatsministerin Aigner gibt Startschuss für neue Runde im Eneregiecoaching im Landratsamt Bamberg

Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt 2013 hat die Bayer. Staatsregierung eine neue Auflage des "EnergieCoachings " auf den Weg gebracht. Insgesamt 36 Kommunen in Oberfranken erhalten in den kommenden Monaten eine Initialberatung in Energiefragen. Die Kosten werden dabei erneut vollständig vom Freistaat Bayern übernommen. Als erfahrener Coaching Partner steht für die Kommunen, die Energieagentur Nordbayern e.V. zur Verfügung.


Seitens des Landkreises Bamberg erhalten nachfolgende Kommunen ein kostenloses Energiecoaching:
Altendorf, Bischberg, Heiligenstadt, Königsfeld, Stadelhofen und Steinfeld


Bei der Auftaktveranstaltung im Landratsamt Bamberg erklärte Frau Staatsministerin Ilse Aigner das die Kommunen im Energiekonzept der Bayer. Staatsregierung eine wesentliche Rolle spielen um die gesteckten Ziele der Energiewende zu erreichen. Nachdem die erste Runde des Energiecoaching sehr positiv verlaufen ist hat die Bayer. Staatsregierung sich dazu entschlossen das Projekt weiterzuführen.


Der Landrat des Landkreises Bamberg Herr Johann Kalb betonte, dass das Kommunale Energiemanagement als Überwachung- und Steuerungselement ein wichtig Baustein ist um Energie einzusparen und Energieeffizienz-maßnahmen umzusetzen.

Bilder von Fotograf Matthias Hoch

Auskünfte zum Thema:

Herr Robert Martin
Landkreis Bamberg
Klimaschutzbeauftragter
Ludwigstraße 23
96052 Bamberg
Telefon : 0951 / 85-522
Fax : 0951 / 85-8522

 

 

Delegation aus Osttimor informierte sich über die Klima- und Energieagentur Bamberg

Bilder: Landratsamt Bamberg
Delegation aus Osttimor
Delegation aus Osttimor
Delegation aus Osttimor
Delegation aus Osttimor

Eine 12-köpfige Delegation aus dem Inselstaat Osttimor machte auf ihrer Informationsfahrt durch Bayern am 10. September Station in Bamberg. Der Inselstaat im Indischen Ozean ist ganz konkret vom Klimawandel betroffen. Bereits heute verändert sich dort die Küstenlinie durch den Anstieg des Meeresspiegels. Besonders Wasserknappheit und Ernteausfälle machen dem kleinen Land, in dem etwa drei Viertel der Menschen von ihrer Landwirtschaft leben, neben der Sicherstellung der Energieversorgung sehr zu schaffen. 

Die Delegation, bestehend aus Unternehmern, Vertretern der nationalen Industrie- und Handelskammer sowie dem Staatssekretär für Handel und weiteren Repräsentanten aus Politik und Verwaltung reiste deshalb auf Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie eine Woche lang durch ganz Bayern, um sich zum Thema Sicherung der Energieversorgung durch Erneuerbare Energien zu informieren. 

In Bamberg lernten sie die Klima- und Energieagentur Bamberg kennen, deren Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung der Region Bamberg national und international als vorbildlich gilt. Die beiden Klimaschutzbeauftragten von Stadt und Landkreis, Günter Reinke und Robert Martin, erläuterten die wirtschaftlichen Verhältnisse und klimapolitischen Ziele in der Region Bamberg und die Strategie der Klimaallianz. Die Erstellung einer Potenzialanalyse war und ist dabei die Grundlage für alle weiteren Schritte für die angestrebte Energieautarkie. Neben dem Interesse an für ihr Land umsetzbaren Technologien war besonders diese Strategie für die Besucher von Nutzen. 

Informationsveranstaltung "Energiemanagement und Energiesteuer im KMU"

Energiemanagement und Energiesteuer im KMU
Energiemanagement und Energiesteuer im KMU

Die Einführung von Energiemanagement-Systemen sichert Unternehmen nicht nur steuerliche Vorteile („Ökosteuer-Rückerstattung“), sondern hilft, Energieeffizienzpotenziale zu erkennen und zu bewerten. Daraus lassen sich neben erheblichen Energie- und CO2-Einsparungen auch optimierte Produktionsprozesse in den Betrieben realisieren.

Die Klima- und Energieagentur Bamberg veranstaltete am 15.01.2014 im Planungs- und Steuerungszentrum der Sparkasse Bamberg eine Informationsveranstaltung zum Thema „Energiemanagement und Energiesteuer“.

Unter der Moderation von Frau Gabriele Pfeff-Schmidt, der vormaligen Geschäftsführerin, war die Veranstaltung mit über 60 Vertretern aus Industrie, Wirtschaft und Gewerbe aus der Region Bamberg sehr gut besucht.

Programm

Vorträge:

„Energieeffizienz – eine Chance für oberfränkische Unternehmen?“
Impulsreferat des Präsidenten der IHK Bayreuth Heribert Trunk

„Energiesteuer und Abgaben 2014 – Einsparpotenzial und Handlungsbedarf“
Marco Böttger, Vorstand ISPEX AG Bayreuth

„Energiemanagement in KMUs“
Klaus Wagner, Stadtwerke Bamberg

web analytics